Leistungen | Trinkwasser | Projektbeispiel
In der Anlage von 1990 wurde die Elektrotechnik nie modifiziert und es fehlte ein Prozeßleitsystem.
Konkret wurden folgende Maßnahmen ausgeführt:
Schaltanlagen:
– Neuaufbau der Schaltanlage mit moderner Steuerung
– Rückbau bestehendes Mosaikschaltbild – Schränke werden als Raumteiler beibehalten.
– Beibehaltung der neuen Durchfluss- und Druckmessungen. Alte Durchflussmessungen erneuern.
– Erneuerung Niveau- und Temperaturmessungen
– Einbindung Brunnen und Hochbehälter per bestehenden Datenleitung (extended Ethernet).
– Erneuerung Licht- und Kraftinstallation (inkl. Außenbeleuchtung) ist zweitrangig.
– Überarbeitung Potentialausgleich / Blitzschutz.
– Aufbau einer Prozeßleittechnik (Monitor in Wandmontage am Eingang)
– Einbindung der neuen Kompaktdruckstation –Überarbeitung der Steuerung plus 5 FU´s.
– Beibehaltung Filtersteuerpult mit neuer Halbautomatik-Steuerung.
– Modifizierung Druckerhöhungsanlage – Steuerung und FU´s für 5 Pumpen.
Hochbehälter:
– Neuaufbau Schaltanlage mit SPS, Frequenzumformern etc..
– Erneuerung Druck-, Temperatur- und Durchflussmessungen
– Anbindung an Aufbereitungsanlage per Datenleitung (Ethernet).
– Überarbeitung Potentialausgleich / Blitzschutz.
Brunnenanlage:
– Komplette Überarbeitung der Anlage – die Brunnen erhalten voraussichtlich einen kleinen Überbau
– damit können Standschränke gesetzt werden.
– FU und Sinusfilter für beide Brunnenpumpen mit neuen Durchfluss-, Niveaumessungen.
– Zusätzlich noch Drucksensoren.
– Steuerungen für beiden Brunnen mit kleinem Touchpanel und Anbindung an Aufbereitungsanlage
per Ethernet-Modems..
– Überarbeitung Licht- und Kraftinstallation ist sinnvoll – inklusive Luftentfeuchter.
Gesamt:
– Aufbau eines Prozeßleitsystems mit Einbindung Maschinenhaus, Brunnenanlagen, Hochbehälter.
– Alarmanlage (Zutrittskontrolle) ist Standard bei Wasserversorgungen – fehlt derzeit komplett.
– Weiterhin zu empfehlen ist die Einbindung der beiden Notverbünde nach Gerolsbach und Reichertshausen
– die allerdings baulich noch anzupassen sind.
– Licht- und Kraftinstallation ist sekundär – notwendige Arbeiten sind durchzuführen.
– Potentialausgleichsmassnahmen müssen generell überprüft und angepasst werden.

